Stummelmund, bzw. Da …

Juli 26, 2009

… sitzt man also: Den Stummel im Munde. Wie unzufriedene Frauen auf Harmoniepirsch. Es bespaßt nicht, es prägt sich im Groben ein, macht keinen Sinn und man weiß das. Aber wo eine Schluppe sehen? Wo eine Schaluppe sehen, wenn das Meer so dürr scheint. Ist? Gott erheitert sich gewiss drüber – Nietzsche letztlich sowieso. Aber darum geht’s nicht. Existenz in seinen Facetten ist die Frage nach Sinnvielfalt. Dass man mit Stummel im Munde dasitzt, macht keinen Sinn. Vordergründig. Hintergründig auch nicht. Aber es ist das Gefallen. Kitsch wär’s, Luzifer zu erwähnen – der ist gefallen. Der isst Gefallen. An allem. Banalem. Anale. Analsex. Ihr weist es gewiss besser! Ich ergeier mir den nächsten Stummel und kreise meinem Naturell entsprechend über dem sich anbahnenden Quaos. Welches nicht sein muss, nur kann, manchmal soll, aber darf. Exakt so lieb ich die bestürzende Erscheinung dessen, was der Volksmund als Cumshot kennt. Schlucken, würgen, wieder möchten. Alle menschlich, alle familiär, alle human, alle tolerant, alle human, alle schlucken.

Der Stummel klemmt fast ungehemmt.

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